Archive for Januar 2010

Next Generation

Januar 31, 2010

Hallo zusammen,
zufällig sind wir gestern im Grillo gelandet und durften so in den Genuss von Bernadette LaHengst kommen. Kannten wir vorher auch nicht, war aber super! Sie war eingeladen im Rahmen der Jugendtheater-Aktion „next generation“ und wird in diesem Jahr in Katernberg eine Mädchenband gründen und coachen. Die Frau hat eine wunderbare Stimme, Texte in Richtung „Wir sind Helden“ und schräge Musikvideos (www.lahengst.com/audiovideo.html).

Bis demnächst Isabel

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Eröffnung Museum Folkwang

Januar 30, 2010

ist brandheiß und hochaktuell – hier der Link:

http://www.museum-folkwang.de/. Heute und -ich glaube- morgen ist freier Eintritt nach einer längeren Phase des Um-Ausbaues. Also nix wie hin!

Schneefreie Grüße

Claudia

Update Ruhrmuseum/Café Kokerei

Januar 26, 2010

Heute kam die schriftliche Bestätigung der Buchung, ich zitiere:

Treffpunkt ist das Besucherzentrum in der Kohlenwäsche, Zollverein Schacht XII. Die Zahlung des Führungshonoras und des Eintritts ist dort bar, per EC- oder Kreditkarte möglich. Wir bitten Sie, die Eintrittskarten rechtzeitig zu erwerben, damit die Führung pünktlich um 11:00 beginnen kann.

Ihre Gruppe wird von Frau Petra Bernicke geführt.

Ich reserviere Tische im Kokerei Café, gell?

Micha

7. Februar 11:00 Führung im Ruhr Museum

Januar 20, 2010

Ich habe verbindlich eine Führung für 20 Personen gebucht. Mehr dürfen es nicht sein, dann muss eine zweite Gruppe gebildet werden. Kinder zählen als volle Personen, was sie ja auch sind . Wir sind nach meiner Rechnung schon jetzt 15 Personen, wer noch mitkommen möchte, melde sich bitte. Die Führung kostet 60 Euro (also 3 pro Person), + Eintritt, der sich ab 10 Pers. auf 5 Euro pro Person beläuft. Die Führung dauert 1,5 Stunden. TN bisher: Luca, Aaron, Sina, Finja (die auch eine volle Person ist, aber hier dann wohl doch nicht), Isabel, Andreas, Christiane, Helmut, Hermann, Birgit + 4 Freunde, Thomas, Micha

http://www.ruhrmuseum.de

posted by Micha

Felix Salomon: Zehn Gründe, warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren

Januar 19, 2010

1. Das Internet ist eine große Gleichheitsmaschine, was dazu führt, dass selbst junge und sogar anonyme Blogger berühmt und wichtig werden können. Respektierte Professoren und einflussreiche Experten dagegen werden in der Blogosphäre oft ignoriert, weil sie nicht sagen, was sie wirklich denken, oder weil das, was sie sagen, einfach zu langweilig und vorhersehbar ist. Deutschland funktioniert genau andersherum: Hier ist man immer noch fixiert auf Status und Hierarchie.

2. In Deutschland zählt Qualifikation mehr als alles andere. Die Leute verbringen Jahrzehnte damit, die verschiedensten Diplome und Zeugnisse und Zertifikate zu sammeln, und wenn sie dann alles beisammenhaben, sorgen sie dafür, dass die Welt das weiß. Wenn man kein Papier hat, auf dem steht, dass man sich zu diesem oder jenem Thema äußern darf, dann darf man seine Meinung auch keinem anderen zumuten. Die Leser sind übrigens nicht viel anders, auch sie wollen zuerst wissen, ob der Schreiber qualifiziert genug ist, bevor sie sich dafür interessieren, was der Schreiber denkt. In der Blogosphäre dagegen ist es völlig egal, ob jemand ein zertifizierter Meinungsträger ist – was zählt, ist allein, ob die Meinungen stichhaltig, originell und klug sind.

3. In Amerika ist es den meisten Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft wichtig, was die Blogosphäre sagt – sogar einem selbstherrlichen Ökonomen wie Larry Summers, dem Chefdenker der Obama-Administration. Er liest Blogs täglich, und zwar nicht nur solche von Technokraten mit einem großen Namen. Er liest auch die Blogs von Leuten, die normalerweise kein Gehör finden würden in der Politik. Er respektiert die Stimme des Volkes, was eine sehr amerikanische Haltung ist und keine besonders deutsche.

4. Um ein guter Blogger zu sein, muss man ganz andere Dinge können als ein großer Ökonom oder Banker. In Deutschland denken die Menschen dauernd an ihre Karriere und kümmern sich eher um die Fähigkeiten und Voraussetzungen, die wichtig sind für ihren Beruf, als um die viel weniger wichtigen Faktoren, die sie zu einem guten Blogger machen würden.

5. Ein Blogger muss sich irren, wenigstens manchmal. Wenn er sich nie irrt, dann ist er nie interessant. In den meisten Ländern ist das eine der großen Schwierigkeiten für die Blogo-sphäre: Die Menschen haben Angst davor, etwas zu schreiben, das sie dumm aussehen lässt. In Deutschland ist diese Angst besonders stark ausgeprägt, weil hier jedes öffentliche Wort genau gewogen wird. Wenn du über etwas schreibst, womit du dich nicht auskennst, wirst du Angst haben, einen wichtigen Aspekt zu übersehen. Wenn du über etwas schreibst, womit du dich gut auskennst, wirst du Angst haben, dass die Leute dich nicht mehr ernst nehmen, wenn du einen Fehler machst.

6. Die Deutschen sind methodisch und systematisch und umfassend in dem, was sie tun. Die Blogger lieben Schnellschüsse, sie machen Dinge ad hoc, es ist schwer, sie festzunageln.

7. Blogger sind die natürlichen Außenseiter, sie sind sogar stolz auf diesen Status und sehen sich gern als die Einzigen, die im Angesicht der Macht die Wahrheit sagen. In Deutschland kommt man nicht besonders weit, wenn man sich zum Außenseiter erklärt, man gewinnt kein Ansehen – und Ansehen ist etwas, wonach fast alle Deutschen streben.

8. In Amerika sind es, gerade im Wirtschaftsbereich, vor allem Professoren, die bloggen – und die lieben nichts mehr, als Ideen auszutauschen und miteinander online zu diskutieren. Deutschland hat eine andere Professorenschaft, andere Universitäten und vor allem kein Blogger-Nest wie die George Mason University in Virginia.

9. Die Deutschen werden nicht arbeiten, wenn sie kein Geld dafür bekommen, und Bloggen wirkt auf sie verdächtig wie Arbeit. In Amerika verdient man mit Bloggen nur indirekt Geld, durch Ruhm und Bekanntheit, die einem der Blog bringt. Da ein deutscher Blog kaum Ruhm oder Bekanntheit bringen wird, gibt es keinen wirklichen Grund zu bloggen.

10. Die Deutschen nehmen ihre Ferien extrem ernst. Der Blogger kennt keine Ferien.

Felix Salmon, 37, ist mit seinem Blog über Wirtschafts- und Finanzthemen vor kurzem von portfolio.com zu Reuters umgezogen (*) und bloggt zudem aufhttp://www.felixsalmon.com.

posted by micha


Und im Februar?

Januar 15, 2010

Hey, ihr fragt euch wie und wann geht’s weiter? Der Winter eignet sich noch für Museen. Ich schlage eine Führung im neuen Ruhrmuseum am Sonntag, den 7. Februar um 11:00 vor und anschließend gehen wir was essen oder trinken im Café der Kokerei oder in einer Katernberger Dönerbude. Für beides brauchen wir verlässliche Zusagen. Wer kümmert sich um die Führung, könnten uns Mabel oder die Historiker  unter uns was erzählen, oder buchen wir eine Führung?

Ich habe auch Sonne, Mond und Sterne im Gasometer noch nicht gesehen. Interesse?

Und hier noch ein Link, über den ihr ein pdf mit aktuellen (bis Sonntag 17.01) Ruhr2010 Tagestipps runterladen könnt. Neue Infos dieser Art folgen.

http://www.zshare.net/download/712582296579a0fa/

posted by micha

Eröffnung: Kalt aber schön

Januar 10, 2010

Echte Sahne Zollverein zu füllen wird nicht oft gelingen, selbst gestern blieb es entspannt, zu riesig ist das Gelände. Wir haben bis zum Feuer ausgeharrt. Das hat sich gelohnt, besonders wenn man in Thomas‘ Nähe stand.

Herbert aus London fürs Revier

Januar 9, 2010

Komm zur Ruhr

Wo ein rauhes Wort dich trägt,
weil dich hier kein Schaum erschlägt
wo man nicht dem Schein erliegt
weil man nur auf Sein was gibt.
Wo man gleich den Kern benennt
und das Kind beim Namen kennt
Von klarer offner Natur
Urverlässlich, sonnig stur
Leichter Schwur,
komm zur Ruhr

Schnörkellos ballverliebt wetterfest und schlicht
geradeaus, warm, treu und laut
hier das Leben da der Mensch, dicht an dicht
Jeder kommt für jeden auf, in Stahl gebaut.
Und der Hang, zum dürretrockenen Humor
Und der Gang, lässig und stark
Wer morgens verzagt hat’s mittags längst bereut
Es ist wie es ist, es wird Nacht und es wird Tag.

Wo ein rauhes Wort dich trägt,
weil dich hier kein Schaum erschlägt
wo man nicht dem Schein erliegt
weil man nur auf Sein was gibt.
Wo man gleich den Kern benennt
und das Kind beim Namen kennt
Von klarer offner Natur
Urverlässlich, sonnig stur
So weit so pur,
komm zur Ruhr.

Leute geben
Leute sehn
Sie bewegen
sie verstehn.
Alle vom Flussrevier
Dass der Rhein sich neu genießt
liegt an diesem Glücksgebiet
Alles fließt alles von hier

Wo ein Wort ohne Worte zählt,
Dir das Herz in die Arme fällt
Wo woher kein Thema ist
Man sich mischt und sich nicht misst
Wo man gleich den Kern benennt
und das Kind beim Namen kennt
Von klarer offner Natur
Urverlässlich, sonnig stur
Das ist Ruhr,
Seelenruhr
Von schwerverlässlicher Natur
Urverlässlich, sonnig, stur
So weit, so ur
Seelenruhr.
Ich mein ja nur
Komm zu Ruhr

posted by thomas

Linie S2 hat die Taktzahl um 400% erhöht

Januar 9, 2010

Die Ruhrgebietsgeheimverbindung kommt über Tage! Zwischen Dortmund und Duisburg jede Viertelstunde mit Halt in Zollverein-Ost (früher Haltestelle Katernberger Markt).

posted by Micha

Falls das Wetter es zulässt: Samstag, 20.00 an der Designschool (Sanaa-Bau)

Januar 7, 2010

wir haben in den letzten Tagen die Idee ventiliert, uns in 2010 regelmäßig, nämlich einmal im Monat, zu gemeinsamen Aktionen im Kulturhauptstadtjahr zu verabreden, damit wir sie nicht verpassen unsere Hauptstadt.
Los geht es natürlich am Wochenende, Eröffnung auf Zollverein, sollte ein Schneesturm nicht das ganze Fest verhindern.

Für Samstag Abend lege ich nun diesen Treffpunkt fest: 20:00 im Foyer des Sanaa-Gebäudes (also in der glorios gefloppten Zollverein-School im immerhin perfekten Bau), nähe Infotheke. Vielleicht können wir dort direkt das Februar-Event festlegen.
Alles Weitere macht mit euren liebsten Freunden aus, leitet weiter, ladet sie ein. Offenes Angebot!

Feuerwerk um 22:30, davor schon Tanzparty, eine Tatort-Premiere mit Ballauf und Schenk etc.

Bis bald und zieht euch warm an. Der Sonntag ist sicher auch spannend, aber ein Date reicht mal erst. Oder ihr ergreift die Initiative.
Beim nächsten Mal können wir ja etwas Familienfreundliches machen.